Wand trifft Walzer

Die Brand Wall „Johann Strauss Sohn“ im Mercure Vienna First

Richard Wagner nannte ihn den „musikalischsten Schädel der Gegenwart“. Giuseppe Verdi verehrte ihn als „einen meiner genialsten Kollegen“. Gemeint ist Johann Strauss Sohn, Komponist des weltberühmten Donauwalzers und bis heute auf der ganzen Welt als „Walzerkönig“ bekannt. Kein Wunder, dass ihn das Mercure Vienna First auf besondere Weise verewigen wollte: auf einer Brand Wall – dem Deko-Element im Eingangsbereich, das in jedem Mercure eine andere lokale Besonderheit zeigt. Und wer im Mercure Vienna First ankommt, betritt nicht nur eine Lobby, sondern ein Stück österreichische Musikgeschichte.

Der „Strauss-Schani“, wie er in seiner Heimat gern genannt wird, wurde 1825 in Wien geboren. Mit nur sechs Jahren schrieb er seine ersten Stücke – gern auch auf Servietten, wenn kein Papier zur Hand war. Rund 500 Walzer zählen zu seinem Lebenswerk. Bekannt war er außerdem dafür, ausgiebig mit seiner Geige vor dem Spiegel zu üben, um die perfekte Pose zu finden. Daher sind auf der Brand Wall im Mercure Vienna First über 300 kleine Strauss-Figuren zu sehen, die ihn in unterschiedlichen Drehpositionen zeigen. Genauer gesagt sind sie nicht auf nur einer Wand, sondern auf allen vier Seiten eines güldenen Pfeilers abgebildet.

Johann Strauss ist der musikalischste
Schädel der Gegenwart.

Richard Wagner

Die Farbe Gold wurde keinesfalls zufällig für die Brand Wall gewählt. Man findet sie überall in der Stadt: ob an der Spitze der Dreifaltigkeitssäule, auf der verzierten Kuppel der Hochburg oder auf einem Pavillon vor der U-Bahn, der mit echtem Blattgold verziert wurde. Gold steht für das Wiener Schnitzel und seine goldene Panier und ist außerdem die Farbe der Göttlichkeit als Hinweis auf die mehr als 200 Kirchen in Wien. Das weltbekannte goldene Denkmal des Walzerkönigs findet man im Stadtpark, etwa zehn Gehminuten vom Hotel entfernt.

Johann Strauss Sohn konnte übrigens selbst keinen Walzer tanzen – ein Geheimnis, das er Zeit seines Lebens für sich behielt. Wem es genauso geht, der sollte auf dem Weg zu seinem Zimmer im Mercure Vienna First die Augen offen halten: Denn das Schrittmuster des Tanzes ziert den Teppichboden, sodass man die Grundschritte „im Vorbeigehen“ lernen kann. Und eins, zwei, drei, eins, zwei, drei …

Er ist der Einzige, den ich beneide –
er trieft von Musik, ihm fällt immer etwas ein.

Johannes Brahms